Wir stellen jetzt auch Textilveredelungen und Beschriftungen her.

Textilveredelungen in Form von Schriftzügen und Logos durch Aufpressen in der Hitzepresse. Hier schneiden wir Folien (Flex- und Flockfolien) mit dem Plotter und bringen das Ergebnis in der Hitzepresse aufs Texil wie z.B. Shirt, Pullover, Jacken u.v.m.
Es können auch bestehende Textilien bedruckt werden.
Bei den Folien sind sehr viele Farben bis hin zu stark reflektierenden Folien möglich.

Natürlich achten wir auf Qualität. Wir verkaufen nur das, was wir uns auch kaufen würden.  Hauptsächlich benutzen wir Textilien von Engelbert&Strauß oder von HRM. Es lassen sich nicht alle Textilien veredeln, aber zumindest ein großer Teil, insbesondere Shirts, Hoodies und  Sweatjacken. In erster Linie werden schwarze Textilien gewünscht, aber wie auch schon bei den Folien, sind hier verschiedene Farben möglich.

 

Diesen Text habe ich im Internet gefunden, aber im weiteren Text stelle ich mal (etwas ironisch) meine Situation beim Textildruck dar:

 An alle Personen die sich immer wieder mal aufregen, warum Handarbeit so viel kostet.

Ein Kunde fragte mich, wieviel ihn eine bestimmte Arbeit kosten würde.

Ich antwortete ihm: „500.- Euro“

Er fragte: „So viel für diese Arbeit? Das ist ja echt viel!“

So fragte ich: „Wieviel dachtest du, dass es dich kosten würde?“

„Höchstens 100.- Euro oder gratis, es ist ja eine schnelle Sache.“

„Für 100.- Euro lade ich dich ein, es selber zu machen.“

„Hm ja, aber ich weiß nicht wie.“

„Für 100.- Euro würde ich es dich lehren, so weißt du es für das nächste Mal und sparst so 400.- Euro“

Er findet das eine gute Idee und akzeptiert.

Danach erkläre ich ihm, was er alles braucht, um diese Arbeit zu verrichten: „Mindestens zwei Maschinen, verschiedene Werkzeuge, Leim, Wachse, etc. etc…“

„Aber all diese Sachen besitze ich nicht! Und für nur dieses 1 Mal kaufe ich die bestimmt nicht.“

„Gut, dann vermiete ich dir meine für 200.- Euro – so kannst du es selber machen.“

„Ja ist gut.“ sagte er mir.

„Perfekt! Dann erwarte ich dich am Freitag.“

„Ah, ich kann am Freitag nicht. Ich habe nur heute Zeit.“

„Aber heute habe ICH keine Zeit um dir meine Sachen zu leihen und dich zu lehren wie es geht. Ausserdem fehlt dir die Zeit, um die Rohstoffe zu kaufen, die du noch benötigst.“

„Oje, doof… aber extra in einen Laden zu fahren, finde ich etwas zu extrem. Und dann mein Zeitaufwand. Du hast ja alles. Kannst du mir die Rohmaterialien verkaufen?“

„In Ordnung. Aber nur weil ich will, dass alles richtig läuft. Ich verkaufe dir mein Material für nochmals 100.- Euro mehr. Du musst aber sehr pünktlich kommen, weil ich noch andere Arbeiten zu erledigen habe. Ich erwarte dich Morgen um 5 Uhr in der Früh, hier bei mir, um mit deiner Arbeit zu beginnen.“

„Weißt du was? Das ist mir zu früh. Besser ich bezahle die 500.- Euro Ich habe auch schon gerechnet und es würde mich ja um einiges mehr kosten.“

Man lässt sich nicht nur für die Arbeit bezahlen, sondern auch für:

– Kenntnis, Erfahrung

– Zeit, das Studium

– Werkzeuge, Geräte

– Serviceleistung

– Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit

– Verantwortung

– Garantie

– Patent

– Büro-Werkstatt-Keller-Lager Miete,

– Transport und alle anderen Sachen die ein legales Geschäft so mit sich bringt.

Niemand soll und darf die Arbeit von jemand anderem schlecht machen, nur weil er denkt der Preis sei nicht angemessen.

Das ist ein Beispiel aus dem Leben.

 

Jetzt bei mir:

Der Kunde möchte ein Sweat-Shirt haben. Am besten gestern fertig und von bester Qualität. Bedruckt mit einem Skull und auf dem Ärmel seinen Namen. Schwarzes Shirt mit silberreflektierendem Druck.

  1. Nach einem passenden Motiv im Internet gesucht.
    Internet? Ja – monatliche Kosten.

Im Grafikprogramm  (jährliche Kosten) wird das Motiv und der Schriftzug gesetzt und in eine schneidbare Datei gewandelt. Ach ja, der PC wurde auch mal gekauft.

Übertragung der Datei zum PC am Schneideplotter (der wurde auch mal gekauft).

 Am Schneideplotter wird die richtige Folie eingespannt. Folien müssen auch in ausreichender Zahl und Farben vorhanden sein. Etliche Farben als Flex- oder Flockfolie für Textildruck, sowie Folien für Beschriftungen sollen auf Lager sein. Natürlich auch wieder Kosten. Berechnung hier nach Quadratmeterpreisen.

 Also, Datei an den Plotter gesendet. (Vorher ein neues Messer eingesetzt, welches ja auch auf Lager sein muss – Verbrauchsmaterial).

Das Motiv wird geschnitten. Hin und wieder mal einen Blick auf das Geschehen werfen.

Nachdem der Schnitt fertig ist, muss die Folie bearbeitet werden.

Alles, was nicht mit auf das Shirt soll, muss entfernt (entgittert) werden. Hierzu Werkzeuge wie Haken, Pinzette, Messer, Schere, etc.(musste auch erstmal gekauft werden). Häufig ist es so, dass von der gesamten Schnittfläche viel Folie weggeworfen wird, die nicht zum Bedrucken gebraucht wird. Zählen tut hier aber die Gesamtgröße im Verbrauch.

 Mit der fertigen Folie geht es zur Hitzepresse. Auch eine nicht ganz günstige Anschaffung. Die Presse wird angeheizt auf 190° C. Nebenbei werden Design und Schriftzug auf dem Shirt (das natürlich in etlichen Farben und Größen auf Lager ist) mit hitzebeständigem Klebeband fixiert. Material hat man ja auch auf Lager.

Da der Kunde aber auch Qualität haben möchte, ist es vorher notwendig etliche Shirts zu kaufen und zu testen, mit Probedrucken zu versehen (auch Folien haben viele unterschiedliche Eigenschaften), tragen und waschen. Da geht viel Zeit und Geld ins Land.

Ist die Presse heiß, wird das Shirt angelegt, ausgerichtet und anschließend gepresst. 2x – 1x für das Motiv und 1x für den Ärmel. In der Abkühlungsphase wird die Übertragungsfolie vorsichtig abgezogen.

Das Sweatshirt wird begutachtet und evtl. noch einmal kurz unter die Presse ohne Übertragungsfolie.

Das Sweatshirt ist fertig. In der Hoffnung, dass es dem Kunden gefällt. Wenn nicht, dann habe ich mit Zitronen gehandelt. Jedenfalls das alles für momentan 35,- €

Gerätschaften für ein Shirtdruck:

PC, Schneideplotter, Hitzepresse, Entgitterwerkzeug

Laufende Kosten:

Internet, Software,

Lagerhaltung:

Shirts in verschiedenen Größen und Farben, Folien in verschiedenen Farben und Anwendungsmöglichkeiten.

Material:

Shirt (Lagerware – wurde mal gekauft mit Porto etc.), Folie (Gesamtgröße im Verbrauch)

Schneidemesser

Arbeitszeit:

Aussuchen eines Motives, bearbeiten des Motives, freistellen (entgittern) des Motives, fixieren des Motives, pressen des Shirts, evtl. Versandvorbereitungen und evtl. Weg zur Post.

Dann die Frage des Kunden ob man nicht noch etwas am Preis von 35,- € machen kann. Für ein Einzelstück!

 

 

Ferner fertigen wir jetzt auch geschnittene Aufkleber für den Innen- und Außenbereich. Also auch Fahrzeugbeschriftungen. Auch hier stehen viele Farben und auch zugelassene stark reflektierende Folien zur Verfügung.

Die Schriftzüge werden so geschnitten, dass nur die einzelnen Buchstaben zum Aufkleben verbleiben.

Wir schneiden geschützte Logos oder Schriftzüge nur bei Anlieferung der Vorlage und Freigabe durch den Inhaber!

Hier mal eine kleine Übersicht zur Beflockung der “Black-Line”:

zum Download als pdf: Textilien-Beflockung

 

 

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